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Wurszt'sche Festtagsansprache

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Nu isses also tatsächlich soweit! Et is die Nacht vor Heilichabend. Deshalb will ich Ihnen allen auch ein frohes Fest wünschen! Un natürlich, datt alle Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Ich hätte gerne Ihnen allen ein schicket Päcksken geschickt, weil Sie alle hier bei mir waren in diesem Jahr. Dankeschön dafür, fürs Lesen, fürs Dasein, fürs Kommentieren. Ich stell Ihnen ma von meine selbstgebackne Plätzken watt hin. Lester, mein Weihnachtsbär (mit Brilli inne Nase) paßt auf, datt auch immer nachgefüllt wird, während ich Ihnen nu datt Weihnachtsfest im Hause Wurszt schildere un eine Begebenheit der vergangenen Weihnacht zum Besten gebe. Sitzen Sie bequem? Also *hemmhemm*, Weihnachten im Hause Wurszt ist eine besinnliche, äh, einigermaßen, äh...also, öhm, ich versuche am Heiligen Abend meine Zappelei auf datt Notwendigste zu beschränken un datt ansonsten vorherrschende Chaos im Zaum zu halten. Da meine Familie recht weit wech wohnt un Ehemanns Familie am ersten Weihnachtstach dran is...

Mein Herz fliegt nach Portugal mit einigen Zwischenstopps!

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Sie, ich bin ja so ein Glücks-Ismi! Datt kann ich Ihnen sagen, watt ich für Post gekriecht hab in den letzten Tagen, datt hat mich ausn Socken gehaun. Und weil ich mich so gefreut hab, sollen Sie datt auch sehn, weil geteilte Freude is doppelte Freude, nä! Ich schick also mein Herz auffe Reise nach Portugal. Liebste M., ich dank Dir, dassde mir sowatt Feines geschonken hast, ganz ohne datt ich Deine Nichte bin! Kuckense ma, wie schön datt is *seufz*! Datt is ein Tagebuch in dem schönsten Einband der Welt. Und da schreib ich nur ganz besondre Dinge rein. Vielleicht mal ich auch ein wenig, mal sehn, hmmm... Und einen Zwischenstopp leg ich am Neckar ein. Weil die herzallerbeste I. mir ein Überraschungspäcksken geschickt hat, watt ich aber erst an Weihnachten so allet auspacken werde. Ich bin schon ganz zappelich. Kuckense doch nur: Hach! Nä? Datt is ja eigentlich schon wie Weihnachten un Geburtstach un Ostern zusammen! Hömma *zappel*. Vielleicht darf ich ja schon ein was bissken ...

Selbstfindung...Hmm...

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Huhu! Haben Sie ordentlich watt gekriegt vom Nikolaus? Also, ich war ja als Knechtin Ruppiwurszt unterwegs, weil doch einige ein bissken watt mit der Rute verdient hatten. Die sind vielleicht erschrocken, sag ich Ihnen. Hinterher gabs dann natürlich auch noch son Nikolauskram, ja? Aber da war ich schon weg, weil ich hatte nämlich Zahnarzt. Und nu kommts, wo ich so eigentlich drauf raus wollte. Normalerweise les ich ja diese komischen Zeitungen nich, wo da so rumliegen im Wartezimmer. Weil ich hab immer meine eigene Bilderbuch-Lektüre dabei. Aber vor lauter Aufregung hatte ich die zuhause liegen lassen. Ich blättere also so lustlos in dem Hochglanz-Frauenmagazin, wo mich so gar nix interessiert, da heftet sich mein Blick auf einen Artikel über Midlife-Krise. Also, datt Frauen meines Alters wohl sehr oft damit beschäftigt sind, sich selbst zu finden. Aha! Datt erstaunte mich nun wirklich, wo ich doch überwiegend damit beschäftigt bin, mich selbst zu vergessen (neulich hab ich versucht...

Lecker Törtchen-Preis

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Huch! Sie sind schon da? Kleinet Momentchen noch, ich muß grad noch durchfegen....Öhm, könnten Sie grade ma den Teppich nen Stücksken anheben? Ja, Sie da mit der roten Mütze und den dazu passenden Nasenohren. Danke! Ich liebe Sie! Ach, äh, ich bin gleich wieder da. Umziehn müßte ich mich ja nu vielleicht auch noch. Nehmen Sie sich doch da schonma sowatt ausm Keks-Fundus un der Glühwein steht schon auf, ja? Bin gleich wieder da..... ......So! Hömma, wie gehts Ihnen denn? Ich hab ja da doch glatt ma nochma nen Award gekriecht, so völlich unverdient, hehe...Kuckense doch ma wie schick: Hach! He! Nich mit den Fingers dranpieksen! Die Törtchen werden  nich gegessen, ja? (Zumindest noch nich so gleich direkt)...Habbich von Grännie gekriecht von da ...weil ich immer gute Laune so habe un weil ich die Welt so rette immer....Dankeschön! Ja, nu drängelnse ma nich so, da kommt ja jeder ma dran zum kucken....Achso, ich muß noch watt sagen, watt ich gerne ma machen würde. Puh! Datt is schw...

Der Dodo lebt!

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Und ich! Ja, Sie Lieben, nämlich bin ich dem Tod so grade nochma vonne Schippe gehüpft. Tja, falls Sie sich gewundert haben sollten. Ein schräcklicher Bazillus hatte mich in den Fängen und ließ mich grade so eben dann fast gar nich mehr los...Aber egal, ich wollte Ihnen eigentlich watt ganz Anderes kundtun. Wenn ich so die Welt rette, denn stoße ich manchmal auf ganz dolle Sachens. So weiß ich nun aus erster Hand, datt der Dodo noch lebt, jawoll. Und zwar hier! Ich habe den auch gleich ma für Sie auf Zelluloid ge - äh - naja, ich hab nen Foto gemacht mit meine Digikam. Kuckense ma: HAHAAAAA! Ne, nu denken Sie wohl, datt sieht ja aus wie ne Meise. Klar, der Dodo lebte ja ursprünglich auch gar nich in diesen Breitengraden, ne. Deswegen hat der sich quasi so körperlich angepaßt. Aber ich habe den durchschaut. Weil keine Meise kann in vierzehn Tagen 3 Kilo Sonnenblumenkerne und Saatenzeuch, drei Kilo Fettklumpen mit so Dingers drinne, ein Kilo Haferflocken mit Rosinen un getrocknete Meh...

Abendvergnügen

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Hallo liebe Rettungscrew! Wissen Sie, watt datt Schöne an einem Turboarbeitstach is? Nee? Der Abend! Wenn er denn kommt irgendwann, der Feierabend! Un ich denne lustwandeln gehe, jawoll! Ich hab da so ein Lieblingslokal, im Sommer draußen, im Winter drinne im Stall, äh...datt is am Wasserfall - ein altet Sägewerk. Un denne saufe trinke ich denn gepflecht ein bis drei Gläsken feinen Roten un esse watt Lecker dazu. Da gibbet auch im Winter freitachs Spießbraten mit Kartoffels un Quark! Un sonst gibbet lecker Flammkuchen mit verschiedene Beläge so drauf, auch in süß un so Käse, Worscht un Schinkenplattens. Hier nun einige Impressionen von meim Freitachabend, damitse ma sehn, wo Sie ma mit mir hingehn könn. Huch, bei Regen un im Herbst sieht der Wasserfall aus wien filzicher Bart, nä? Hömma, datt hat vielleicht geplatscht! Un datt is drinne - also da sin normalerweise immer mehr Leuts, ja? Aber ich bin da immer die letzte die heimgeht. Warum, verrat ich gleich: Weiiil da wohnt auc...

Unvergänglichkeit

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Nun heißt es mal wieder für ne zeitlang Abschied nehmen, da ich als Sklave nicht kündigen, sondern nur verkauft werden kann (wie Ehemann mir kürzlich offenbarte). Ich fürchte ja, datt mich wahrscheinlich wieder niemand kaufen wird *schrei* - und deshalb trete ich denn übermorgen zum nächsten Frondienst an bis Ende des Monats, hmm. Ich denke ja, er wollte sich für den Spaziergang letzte Woche rächen, ja? Weil Ehemann geht nich so furchbar gerne spazieren. Und ich bin denn so ab November ständig auf der Suche nach Unvergänglichkeit. Datt kann ganz schön anstrengend werden. Wo ich denne so ganz allmählich ob des nahenden Weihnachtsfestes in Panik gerate, muß ich mir datt manchma von der Seele marschieren. Tje, Spaziergänge mit Ehemann führen aber nunmal leider meistens bergauf (weil er hofft, datt mir denn schnellstens die Puste ausgeht). Ich komme ja nu eher so aus flachländlichen Gegenden und nehme beim Bergsteigen eine extreme Schieflage ein, meine Nase pappt fast auf dem Boden, mein...