Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person, die nur ich hören kann - also, eigentlich, ähm, handelt es sich nur um eine Stimme - hab ich hier mal einen Blog eröffnet, obwohl ich keine Ahnung habe, was ich tue, aber der Stimme muß man gehorchen, sonst passiert etwas ganz Schreckliches.

Ich fürchte mich!

>> Donnerstag, 30. September 2010

Hallo Sie Liebens! Ich hab Sie ja getz doch einigermaßen vernachlässigt, watt aber gar nich meine Schuld is, nämlich. Weil *kreisch* - die Kollegin, die grade Urlaub hatte, war denn auch noch krank geworden. Denne mußte ich weiter turboarbeiten sozusagen, äh, ja.

Aber, Sie, ich habe watt ganz Dolles gelernt, watt ich eigentlich so gar nich lernen wollte. Ich kann nu voll einen Rollator zusammenbauen. Kenn Sie sowatt?
Datt is datt:

Ja, so sieht der aus, wenn der zusammengebaut wurde. Vorzugsweise nicht von mir. Normalerweise delegier ich ja so technische Sachens. Ähm, weil meine Talente liegen denn doch wohl eher woanders. Ich komm da auch noch drauf.
Nu war aber niemand zum Delegieren da. Also, ersma Paket aufreißen und datt Dingen rauszerren, natürlich von oben (wie Ehemann mir erklärt hat, kann man datt Paket auch umkippen, denn wär datt einfacher. Natürlich ers hinterher..).
Dann bambeln da so die Bremsgriffe da rum, datt Tablett fällt einem auf den Fuß un der Korb verhakelt sich irgendwo, datt man den gar nich rausbekommt. Sagense ma, is datt immer so schwierich? Datt sah so leicht aus, wo ich datt gezeigt gekriecht habe. Öhm, naja, mit roher Gewalt kann man den Korb dann raushebeln (Wo rohe Kräfte sinnlos walten *seufz*). Is auch fast gar nich verbogen. Denn muß man die Stübbel mit den Bremsen un Griffen in die Rohre reinfriemeln un festschrauben. Natürlich verkehrt rum un sich denn wundern, warum sich die Schraubverschlüsse nich mehr drehen lassen. Nach halbstündigem Grübeln feststellen, wo der Fehler liecht. Allet wieder abschraubeln un richtich rum festdrehen. So! Korb un Tablett noch dranklemmen un feddich.

Hömma, mir lief der Schweiß in Sturzbächen, ja? Un wie ich da so stehe und mein Werk stolz bekucke un überlege, ob ich da watt reinritzen soll, so von wegen: "Von Ismi zusammengebaut, eigenhändich un klasse", da fällt mir plötzlich datt Video ein von der rabiaten Omma.
Also, ich liebe ja meine Kunden un die sin eigentlich auch alle nett zu mir. Aber seitdem fürchte ich mich vor dem Tach, an dem der Rollator zusammenkracht un ich mit folgendem konfroniert werde:


Öhm, ja, ich fahre ja denn nu eher kein Mercedes-Cabrio, also würd ich die Tasche volle Lotte aufn Dötz kriegen. Hömma, ich weiß nich, ob datt der richtige Dschob für mich is, oder? *Kreisch* Naja, morgen werd ich ja sehn, watt da auf mich zukommt. Ich fürchte mich!

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Für alle "besonderen" Kinder dieser Welt - eine Geschichte von Ismi

>> Donnerstag, 16. September 2010

Wie Sie ja alle wohl nu schon gemerkt haben, bin ich ja eher schlichten Gemüts, ähm... Aber manchmal bin ich so sauer über all die Dummheit, Gemeinheit, Brutalität un Ungerechtigkeit auf dieser Welt, datt ich soviel gar nich backen kann, weil denn würde wahrscheinlich mein Herd explodieren.

Denn setze ich mich hin un denke mir Geschichten aus. Die meisten schreibe ich nich auf (watt wahrscheinlich auch gut so is, denn sonst würde ich sämtliche Literaturpreise absahnen un datt wär ja denn langweilich für die anneren Autorens alle, nä?), aber diese hier, die schreib ich nu auf, für Robert, für Sonea un für alle "besonderen" Kinder. Machen Sie es sich gemütlich, ich hab Kerzen angemacht un Kekse un Kakao hingestellt. Die Geschichte dauert nich lange, damit die Kinners pünktlich innet Bett kommen:

"In unserer Welt lebt schon seit langer, langer Zeit - lange bevor es andere Lebewesen gab - ein Volk namens Druni. Die Druni sind nicht entstanden, sie wurden nicht geboren, sie waren eines Tages einfach da. Nur sehr wenigen Menschen ist es je gelungen, einen Druni zu sehen. Die meisten haben es direkt wieder vergessen, denn so sind die Menschen - sie vergessen schnell, besonders die Dinge, die sie nicht verstehen wollen.


Wo die Druni früher lebten, ist nicht überliefert, was wir aber wissen ist - die Druni lieben gute Geschichten, lustige Geschichten, heitere Geschichten, eben alle Geschichten, die das Herz zum Lachen bringen. Deshalb sind sie auch auf dieser Welt gelandet. Sie hielten sie für eine besonders gute Geschichte.
Ich erwähnte ja bereits, dass Druni nicht geboren werden. Jeder kleine Druni entsteht durch gute Geschichten. Die Geschichten werden bewahrt und weiter erzählt und sie ernähren sich davon. Wenn es dann eine ganz ganz besonders gute Geschichte gibt, die den Ältestenrat der Druni besonders fröhlich stimmt, bildet sich eine schimmernde silberne Kugel. Diese Kugeln sind das Schönste, was es in der Welt der Druni gibt, sie schweben empor und ruhen im Saal der guten Geschichten. In jeder dieser Kugeln wächst ein winzigkleiner Druni heran. Wenn der kleine Druni dann soweit ist, auf die Welt zu kommen, zerplatzt die Kugel in ein silberhelles Lachen und es gibt eine große Feier bei den Druni.

Jetzt fragt Ihr Euch bestimmt, was mit den traurigen Geschichten passiert, die auf dieser Welt geschehen, nicht wahr? Nun, wenn die Druni eine traurige Geschichte hören, dann haben sie großes Mitleid mit den Menschen und überlegen sich, wie sie die Menschen dazu bringen können, wieder fröhliche Geschichten zu erzählen. Der Ältestenrat der Druni kommt zusammen und erwählt einen besonders begabten kleinen Druni, zu den Menschen zu gehen und sie wieder fröhlich zu stimmen. Diejenigen Menschen, die einen kleinen Druni bekommen, müssen jedoch auch etwas ganz Besonderes sein, damit der kleine Druni bei ihnen aufwachsen kann. Nachdem die Druni mit dem Aussehen und dem Gemüt der Menschen nicht viel anfangen können, sehen diese kleinen Druni manchmal etwas anders aus als andere Menschenkinder. Manchmal benehmen sie sich auch etwas anders als andere Menschenkinder. Aber sie sind ein Geschenk der Druni an uns Menschen, damit wir wieder fröhliche Geschichten erzählen können, die unsere Herzen zum Lachen bringen. So ist das. Und nun wünsche ich eine gute Nacht!

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Autopilot - Antiurlaub

>> Montag, 6. September 2010

Huhu, Sie! Meine Lieblings-Rettungscrew! Zuallererst mag ich ja ma die neuen Mitglieder meiner Rettungsmannschaft, so ong passong willkommen heißen - weiiiil, ich hab nämlich so ein klitzekleines Bisschen den Überblick verloren. Deshalb ein allgemeines Willkommen, aber nichtsdestotrotz ebenso herzelich, nä? Ich liebe Sie alle ja sowieso ganz dolle!
Ähm, ja, auf vielfachen Wunsch (also eigentlich hat datt ja Mia gesacht, aber tief in Ihren Herzen ham Sie datt wahrscheinlich auch gewünscht, watt Mia, die Liebe, denne ausgesprochen hat) mach ich heut so quasi einen klitzekleinen Info-Post, ja?
Ich bin nämlich nu in nächster Zeit hier zu finden:

Hier verbringe ich sozusagen meinen Anti-Urlaub die nächsten Tage, ja? Weil eigentlich fröne ich dem Anti-Urlaub schon datt ganze Jahr so, aber nu is datt extrem, weil ich ma wieder richtich dolle arbeiten muß. Datt heißt, ich hab nu nich sooo dolle viel Zeit, bei Ihnen rein zu kucken un meine klasse Kommentare abzugeben. Aber sein Sie nich traurich. Allet geht vorbei un ich bin ja bald schon wieder voll bei Ihnen. Falls Sie mich besuchen kommen wollen, immer gerne!
Ich hab ja auch ein echt pflichtgeladenes un herzbrecherisches Wochenende hinter mir, datt seinen Höhepunkt im Besuch des Tierheims, anläßlich dessen "Tag der offenen Tür" fand. *Plärr* - datt is gar nix für mich, weil ich immer alle mit nach Hause nehmen möchte un datt geht eben nich....Un irgendwie macht mich datt voll sauer.
Ja, un wo ich denne so schön sauer war, habbich datt ausgenutzt un noch schnell nen lecker Schoko-Espresso-Kuchen für Sie gebacken, damit Sie sich meine Abwesenheit so ein klein wenich versüßen können:
Ja, lassen Sie sich den schmecken. Die Kätzchen sin da drauf, weil mir eingefallen war, datt es nu schon acht Jahre (!) her is, datt die zwei wilden Schwestern bei mir Einzuch hielten.
Grad ma sonne Handvoll waren die damals, die Wurschtels, hach! Hömma, die Story erzähl ich Ihnen auch noch irgendwann. Aber ich muß nu Feierabend machen, weil so trantütich kann ich auffe Arbeit ja auch nich erscheinen, schließlich habbich als Spitzenkraft sonne Art Vorbildfunktion, nä? Datt kennen Sie ja wahrscheinlich.
Nun denn, ich wünsch Ihnen watt. Sie fehlen mir getz schon! Passen Sie gut auf sich auf un haben Sie ne gute Woche, ja? Wenn watt is, geben Sie bescheid. Ich regel datt dann.

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Das Maß der Liebe.....

>> Mittwoch, 1. September 2010

Hömma, Sie Liebens, Sie! Ich hab mich gezankt un datt mach ich wirklich nich so gerne, also eigentlich gar nich. Aber manchmal geht mir der Hut hoch, obwohl der wirklich groß is *nach rechts unten deut*...
Ich bin ja nu nich nur so weltretterisch unnerwechs, sondern manchmal auch in wissenschaftlichen Dingen, ja. Hab ja nu schon datt Geheimnis der Evolution gelöst - http://jungferinnot.blogspot.com/2010/06/evolution.html.

Heute will ich mich ma mit der Liebe beschäftigen, liebe Rettungscrew, weil die Liebe is ja nu ein voll 1a Thema.
Watt ich nu wissenschaftlich herausexperimentiere is:
"Wie wird Liebe gemessen?" - Et gibt ja nu so verschiedene Möglichkeiten, ja? Also Kilometer, Kilowattstunden, Kalorien, Kilogramm, Dingens, na? Äh, Byte, Boule, äh, Joule; Wieviel Liebe hat man denn so zum verschenken? Zweihundert PS? Ja, weil mir hat jemand gesacht, et sei doof Tiere so zu lieben wie Menschen un albern um die zu trauern.
Naja, da bin ich eben ein klitzeklein wenich ausgeflippt, ja? *KREISCH* Meine Nerven sin derzeit nich die besten muß ich dazu sagen....aber davon später mehr. Nu ersma zum Abmessen der Liebe, ja? Man nehme einen Meßbecher zur Hand (weil damit kann man ja alles Mögliche abmessen), schütte ihn voll mit Menschenliebe un denn gieße man die Hälfte wieder raus un hat dann die Tierliebe. Klasse, watt?
Un wer dagegen verstößt, kommt in Heim! *droh*....
Is denn ein bissken Liebe so wie ein bissken schwanger? Wenn Du nich nett zu mir bist, zieh ich Dir drei Kilo von meiner Liebe ab, da hastet! Oder watt? *Ratlos kuck*.....Un watt macht man, wenn die Liebe denn alle is? Geht man anne Tanke, oder watt?

Wissen Sie watt? Dieses Rätsel werd ich nich lösen, ich mach datt einfach wie bisher. Ich lieb volle Pulle, watt ich lieben will - denn manche Menschen kann auch ich nich lieben - Tiere, Natur, Menschen...un feddich.  Wenn man um ein Wesen trauert, so hat diese Trauer kein Maß. Es gibt immer Versäumtes, watt man nich mehr nachholen kann...Jedes Lebewesen hat Liebe verdient, man sollte sorgsam umgehen mit ihnen...

Un weil ich so schön in Fahrt bin, zeige ich Ihnen nu noch ein Foto aus einem Scrapbook, watt ich für meine Schwester gebastelt habe. Mit all ihren Tieren darin - verstorbene un lebende:


Und dabei hab ich geschroben: "No matter how deep my sleep, I shall hear you, and not all the power of death can keep me from wagging a grateful tail."

Er fehlt mir sehr, der Kerle da oben, er war so ein lieber Geselle...

*Räusper* - nun habbich Sie genuch durcheinander gebracht ma wieder. Will auch nur kurz noch bescheid sagen, datt ich mich die nächsten Tage wohl etwas rarer machen werde, weil ich sozusagen Anti-Urlaub habe *kreisch* - datt heißt ich mach Urlaubsvertretung un werde ma wieder mein Dschenie walten lassen un den Laden gehörich aufmischen, hehe.

Aber ich komme wieder! Passen Sie gut auf sich auf, meine Liebe wird Sie verfolgen, äh, behüten....Un Kuchen back ich heut auch noch, watt hättense denn ma gerne? Hmm?

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Distanzierigung

Hömma, ich hab gehört, datt man sich distanzieren muß von allem un so, also den Links un watt weissichalles.
Also, ja? Hiermit distanziere ich mir von alle Links und überhaupt allem, wo ich nix mit zu tun habe. Und von den Sachens, wo ich watt mit zu tun habe, distanziere ich mich auch, da habtert. Aber lieben tu ich die trotzdem alle, da könnt Ihr Euch aufn Kopf stellen, Ihr ollen Rechthaber! Un wehe, mich erreicht irgendso ein dummes Schreiben von wegen Abmahnung, ja? Ich sach ma so, ja? WEHE *schrei*!

PS: Kümmert Euch lieber ma um wichtige Sachens, oder hat Euch Eure Mamma nix Gescheites beigebracht, außer rechtschaffene Leute ärgern? Boah, da kriech ich soooonnen Hals!

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