Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person, die nur ich hören kann - also, eigentlich, ähm, handelt es sich nur um eine Stimme - hab ich hier mal einen Blog eröffnet, obwohl ich keine Ahnung habe, was ich tue, aber der Stimme muß man gehorchen, sonst passiert etwas ganz Schreckliches.

Wurszt'sche Festtagsansprache

>> Donnerstag, 23. Dezember 2010

Nu isses also tatsächlich soweit! Et is die Nacht vor Heilichabend. Deshalb will ich Ihnen allen auch ein frohes Fest wünschen! Un natürlich, datt alle Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Ich hätte gerne Ihnen allen ein schicket Päcksken geschickt, weil Sie alle hier bei mir waren in diesem Jahr. Dankeschön dafür, fürs Lesen, fürs Dasein, fürs Kommentieren.

Ich stell Ihnen ma von meine selbstgebackne Plätzken watt hin. Lester, mein Weihnachtsbär (mit Brilli inne Nase) paßt auf, datt auch immer nachgefüllt wird, während ich Ihnen nu datt Weihnachtsfest im Hause Wurszt schildere un eine Begebenheit der vergangenen Weihnacht zum Besten gebe. Sitzen Sie bequem?


Also *hemmhemm*, Weihnachten im Hause Wurszt ist eine besinnliche, äh, einigermaßen, äh...also, öhm, ich versuche am Heiligen Abend meine Zappelei auf datt Notwendigste zu beschränken un datt ansonsten vorherrschende Chaos im Zaum zu halten. Da meine Familie recht weit wech wohnt un Ehemanns Familie am ersten Weihnachtstach dran is, verbringen Ehemann, die Katzen un ich den Heilichabend so in trauter Mehrsamkeit. Ich bereite denn so gegen Abend (nachdem ich mir son klitzekleinet Gläsken Prizzelbrühe zu Gemüte geführt habe fürde Nervens) ein vielgängiges Menü zu, wobei jede Zutat einzeln gezählt wird, damit die auch ma watt davon haben, nä.
Ich mach nen schicken Weihnachtstisch un hinnerher, so vor Nachtisch un Bewußtlosichkeit wird beschert. Jeder kriecht watt, auch die Maus, datt Eichhorn un die Dodos.

Nu begab es sich ma zu ner Zeit, datt meine Familie an Weihnachten zu Besuch kam. Prinzipiell wurde datt so traditionsgemäß ähnlich gehandhabt nur mit mehr Leutens. Allet prima. Wir öffneten denn zum Abschluß noch ne gute Flasche Rotwein, um den klasse Abend gebührend ausklingen zu lassen un wollten denn auch noch die Kerzen vom Adventskranz feddich brennen lassen, um den dann am nächsten Tach in Müll zu schmeißen  der Vergänglichkeit anheim zu geben. Nuja, datt wär auch allet so richtich feierlich un so gewesen, aber meine Katze Semmel-Mimi (die ich vor nunmehr dreizehn Jahren als todkrankes Häufchen Elend ausm Tierheim geholt habe und die auf einem Auge nich richtig sehen kann) war der Meinung, datt sie nu aufm Eßtisch spazieren gehen sollte. Hmm, leider hat die Semmel-Mimi keine so dolle Peilung un schrabbte denn fellmäßich anner brennenden Kerze längs, wobei ihr plüschiges Winterfell sogleich Feuer fing. Ich bin ja Katastrophen gewöhnt, nä? Riß also meine Katze an mich, die gar nix merkte, weil ja nur die Fellspitzen bissi strazelten un löschte flugs die Glut mit meine inbrünstige Umarmung.
Nu nahm aber auch Ehemann, der bis dahin mit meinem Bruderherz ins Gespräch vertieft war, einen leicht kokeligen Brandgeruch wahr, schnappte sich den kostbaren Rotwein, mangels annerer Flüssichkeiten, un begoß mich, Semmel-Mimi, den Adventskranz, un die blütenweiße schicke Tischdecke samt Deko mit der Traubenessenz.
Klasse watt? Öhm, noch heute erzählt Ehemann wie er todesmutich uns alle vor den lodernden Flammen rettete. 

Ich bin schon gespannt, watt so allet passieren wird morgen...
Watt ich Ihnen noch sagen wollte - falls Sie morgen nacht einen Schatten am Himmel sehen, erschrecken Sie nich. Datt bin nur ich aufm Besen, die nach dem Rechten kuckt. Ich muß doch sicher sein, datt bei Ihnen allet in Ordnung is.
Hier zuhause paßt ja Ehemann auf...da kann ich unbesorgt sein.

Lassen Sie sich das richtig gut gehn un passen Sie auf Ihre Kerzen auf!

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Mein Herz fliegt nach Portugal mit einigen Zwischenstopps!

>> Freitag, 17. Dezember 2010

Sie, ich bin ja so ein Glücks-Ismi! Datt kann ich Ihnen sagen, watt ich für Post gekriecht hab in den letzten Tagen, datt hat mich ausn Socken gehaun.

Und weil ich mich so gefreut hab, sollen Sie datt auch sehn, weil geteilte Freude is doppelte Freude, nä!

Ich schick also mein Herz auffe Reise nach Portugal. Liebste M., ich dank Dir, dassde mir sowatt Feines geschonken hast, ganz ohne datt ich Deine Nichte bin!
Kuckense ma, wie schön datt is *seufz*!

Datt is ein Tagebuch in dem schönsten Einband der Welt. Und da schreib ich nur ganz besondre Dinge rein. Vielleicht mal ich auch ein wenig, mal sehn, hmmm...

Und einen Zwischenstopp leg ich am Neckar ein. Weil die herzallerbeste I. mir ein Überraschungspäcksken geschickt hat, watt ich aber erst an Weihnachten so allet auspacken werde. Ich bin schon ganz zappelich. Kuckense doch nur:
Hach! Nä? Datt is ja eigentlich schon wie Weihnachten un Geburtstach un Ostern zusammen! Hömma *zappel*. Vielleicht darf ich ja schon ein was bissken früher aufmachen. Watt meinen Sie? Dank Dir vielmals, liebe gute I.

Und dann flieg ich noch nach Bayern, also herzmäßich, so irgendwo dahin, zur besten Frau G. von allen. Die hat mir nämlich die Waltraud 21 geschickt, mit der kann man so toll Schlitten fahrn, wo die Petra doch getz soviel Schnee runnergeworfen hat.
Grade eben steht die neben Nepomuk und dahinter is noch ein Päcksken von Frau G., watt ich auch erst an Weihnachten auspacken werde...Viiiielen Dank, liebste Frau G. Ich sach ja - Sie sin unschlachbar (nee, nich unschlachtbar, nä!)

Sagense ma doch selbst! Hab ich ein Glück oder watt? So liebe Menschen um mich rum, und SIE natürlich auch, ja? Deshalb teil ich datt ja mit Ihnen!
Ich wünsch mir getz noch, datt Sie auch so viel Freude haben und datt es Ihnen fabelhaft geht. Wenn nich, sagense bescheid, ja? Weil denn gibbet ne Ismi-Beschwerde nach ganz oben!
Vorerst stell ich Ihnen denn ma watt Warmes noch hin. Ich bin nämlich auch die Super-Gewinnerin und hab ganz tolle Backmischungen gewonnen bei der Frau C. Da habbich Ihnen ma gleich lecker Schinkenstangen gebacken, die sin noch warm, also greifense zu.
 Getränke bringt denn Ehemann. Sagense dem einfach, wattse gerne mögen.
Bis die Tage! Haben Sie ein schönes Wochenende (trotz oder wegen Schnee, ganz wie Sie wollen) und am Sonntach zünden wir dann datt vierte Kerzchen an, öhm, da fällt mir ne Geschichte ein, aber die erzähl ich Ihnen noch...

Ich schick getz ma mein Herz auffe Reise.

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Selbstfindung...Hmm...

>> Dienstag, 7. Dezember 2010

Huhu! Haben Sie ordentlich watt gekriegt vom Nikolaus? Also, ich war ja als Knechtin Ruppiwurszt unterwegs, weil doch einige ein bissken watt mit der Rute verdient hatten. Die sind vielleicht erschrocken, sag ich Ihnen. Hinterher gabs dann natürlich auch noch son Nikolauskram, ja? Aber da war ich schon weg, weil ich hatte nämlich Zahnarzt.

Und nu kommts, wo ich so eigentlich drauf raus wollte. Normalerweise les ich ja diese komischen Zeitungen nich, wo da so rumliegen im Wartezimmer. Weil ich hab immer meine eigene Bilderbuch-Lektüre dabei. Aber vor lauter Aufregung hatte ich die zuhause liegen lassen. Ich blättere also so lustlos in dem Hochglanz-Frauenmagazin, wo mich so gar nix interessiert, da heftet sich mein Blick auf einen Artikel über Midlife-Krise. Also, datt Frauen meines Alters wohl sehr oft damit beschäftigt sind, sich selbst zu finden. Aha!
Datt erstaunte mich nun wirklich, wo ich doch überwiegend damit beschäftigt bin, mich selbst zu vergessen (neulich hab ich versucht, mich beim Bäcker stehn zu lassen, aber datt hat auch nich geklappt)! Überhaupt bin ich wahrscheinlich noch gar nicht so richtig aus der Pubertät rausgekommen....

Ähm, oder vielleicht sogar noch früher hängen geblieben, hmmm.....

Nun ja, jedenfalls faszinierte mich der Gedanke der Selbstfindung und mir kam so ganz spontan eine Idee, die ich sogleich in die Tat umsetzen wollte. Leider war mir so kurzzeitig entfallen, datt ich ja beim Zahnarzt noch gar nich dran war, als ich aus der Praxis schoß....Nuja, unsere Firma is umme Ecke, und sie riefen mich denn später zu sich - ich entkam der Sache also nich auf Dauer....

Ich faßte also den Plan, mich selbst suchen zu gehn. Und zwar in einem ziemlich großen Kaufmarkt, den ich überwiegend frequentiere, wo ich mich aber kein bissken zurechtfinde. Während ich mich noch durch die Menge der Einkaufenden kämpfte, verlor ich allmählich so etwas die Lust und befand, datt ich die Sache nu auch abkürzen könnte. Ich beschloß kurzerhand,  mich an der Information ausrufen zu lassen. Auf die Idee is wohl noch keiner gekommen, hmmm? Ich steh da also anne Information und warte drauf, datt mich jemand bedient und denn innet Mikrophon die Worte spricht: "Die kleine Ismi sucht sich selbst!", da merk ich, datt die Dame dort mich mit Absicht ignoriert. Aha, ich kenne sie! Datt is die, bei der ich immer meinen Einkaufswagen suchen geh, wenn ich mich in den engen Gängen verlaufen habe. Na, schöner Mist!

Der ganze schöne Plan beim Teufel! Datt werd ich getz wohl aufschieben müssen mit der Selbstfindung. Schade! Ich hätt gerne gewußt, watt dabei rausgekommen wäre. Meine Mittagspause war denn auch rum, und ich mußte die Sache vertagen. Wissen Sie - ich glaube, datt is ganz schön anstrengend, so im Großen und Ganzen. Für mich is datt wahrscheinlich nix, aber ich habe den größten Respekt vor all den mittelalterlichen Menschen, die sich selbst finden gehn. Getz weiß ich erst, watt datt für Arbeit is!

Jedenfalls hoffe ich, datt Sie voll bei sich sind und diese Tage nich in meinen Kaufmarkt müssen, weil die sind dort vielleicht ma schlecht gelaunt, sach ich Ihnen! Ich wünsch Ihnen noch schöne Tage. Bis bald, ja?

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Lecker Törtchen-Preis

>> Sonntag, 5. Dezember 2010

Huch! Sie sind schon da? Kleinet Momentchen noch, ich muß grad noch durchfegen....Öhm, könnten Sie grade ma den Teppich nen Stücksken anheben? Ja, Sie da mit der roten Mütze und den dazu passenden Nasenohren. Danke! Ich liebe Sie! Ach, äh, ich bin gleich wieder da. Umziehn müßte ich mich ja nu vielleicht auch noch. Nehmen Sie sich doch da schonma sowatt ausm Keks-Fundus un der Glühwein steht schon auf, ja? Bin gleich wieder da.....

......So! Hömma, wie gehts Ihnen denn? Ich hab ja da doch glatt ma nochma nen Award gekriecht, so völlich unverdient, hehe...Kuckense doch ma wie schick:


Hach! He! Nich mit den Fingers dranpieksen! Die Törtchen werden  nich gegessen, ja? (Zumindest noch nich so gleich direkt)...Habbich von Grännie gekriecht von da ...weil ich immer gute Laune so habe un weil ich die Welt so rette immer....Dankeschön! Ja, nu drängelnse ma nich so, da kommt ja jeder ma dran zum kucken....Achso, ich muß noch watt sagen, watt ich gerne ma machen würde. Puh! Datt is schwer, weil ich mach ja schon immer allet, watt ich gerne machen würde ziemlich direkt gleich, deswegen, ähm, habbich schon manchmal datt eine oder annere Problemchen gekriecht *seufz*....
Hmm:
1.)Ich würd gerne ma nach Südafrika un dort den Hyänen Witze erzählen. Die lachen nämlich immer ganz bestimmt. Nä, also ich würd wirklich gerne ma nach Südafrika so im Dschiep rumfahrn un mir allet so ankucken.
2.) Ich würd mich gerne ma innem großen Kaufhaus nachts einsperren lassen un denn allet so durchprobieren un mit den ganzen Plüschtierens spielen un die ganzen Klamotten un Hüte anprobieren. So in Ruhe, ohne Streß...
Und 3.) würd ich gerne mal ein großes Fest in echt machen mit Ihnen allen und denn lassen wir uns alle zusammen innem großen Kaufhaus nachts einsperrn...

Ja, datt würd ich so machen mal. Un getz muß ich den Preis ma nochma weitergeben. Ohweh, hömma, ich liebe Sie doch alle und mag mich eigentlich nich entscheiden, weil ich auch überall gerne lese, ja?
Aber nu, watt denn muß.
1.)die Kröti kriecht den, weil datt Krötenhaus so bunt und lustich is un da immer watt los is un sie uns datt auch erzählt mit ihrer nonchalanten Art.
2.) kriecht den mein Funkelsternlein, weil sie immer noch wunderbar is und ich bei ihr immer ein wohliges Gefühl kriege, wenn ich da lese.
3.) möcht ich den weitergeben an Frau Uschi C., weil sie die Erbse rausgekickt hat und gar nich weiß, wie wir sie alle lieben.

Un nu noch ein Bild von jemandem, den ich liebe. Hmmm, Personen sin nich erlaubt wegende Sicherheit, aber ich wüßte da jemanden, der nich mehr bei mir is, den ich voll vermisse un der lange Zeit mein bester Kumpel war un durch schwere Zeiten mit mir ging. Er fehlt mir heute noch, mein Boots! :

So, nu wollt ich Ihnen auch noch sagen, datt ich immer noch voll arbeitstechnisch total überlastet bin un deshalb nich so oft bei Ihnen sein kann wie ich datt gerne wollte. Außerdem muß ich so ong passong ja noch sämtliche Dodos Großdeutschlands durchfüttern un Weihnachtsgeschenke für gefühlte dreitausend Personen besorgen un verpacken un so. Un schräckliche Kekse backen. Da ich gar keine schlechte Laune habe, wird datt nix...

Nu trinken Sie ma schön Ihrn Glühwein un essen Ihre Kekse (sin nich von mir, also die schmecken schon) un ich zünd denn für uns datt zweite Kerzlein an un wir feiern schick den zwoten Advent zusammen, ja?
Hach, mir fällt da watt ein, watt mein verstorbener Papa meiner Mamma ma vor langer Zeit geschroben hat un watt mich heute noch zu Tränen rührt:
"Si'l faut mourir un jour, je veux mourir d'amour" - "Wenn ich eines Tages sterben muß, möchte ich aus Liebe sterben" *schneuz*...Datt schenke ich Ihnen heute!

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Der Dodo lebt!

>> Donnerstag, 25. November 2010

Und ich! Ja, Sie Lieben, nämlich bin ich dem Tod so grade nochma vonne Schippe gehüpft. Tja, falls Sie sich gewundert haben sollten. Ein schräcklicher Bazillus hatte mich in den Fängen und ließ mich grade so eben dann fast gar nich mehr los...Aber egal, ich wollte Ihnen eigentlich watt ganz Anderes kundtun.

Wenn ich so die Welt rette, denn stoße ich manchmal auf ganz dolle Sachens. So weiß ich nun aus erster Hand, datt der Dodo noch lebt, jawoll. Und zwar hier! Ich habe den auch gleich ma für Sie auf Zelluloid ge - äh - naja, ich hab nen Foto gemacht mit meine Digikam. Kuckense ma:

HAHAAAAA! Ne, nu denken Sie wohl, datt sieht ja aus wie ne Meise. Klar, der Dodo lebte ja ursprünglich auch gar nich in diesen Breitengraden, ne. Deswegen hat der sich quasi so körperlich angepaßt. Aber ich habe den durchschaut. Weil keine Meise kann in vierzehn Tagen 3 Kilo Sonnenblumenkerne und Saatenzeuch, drei Kilo Fettklumpen mit so Dingers drinne, ein Kilo Haferflocken mit Rosinen un getrocknete Mehlwürmers, ein Kilo Erdnüsse, ein Appel un 8! Meisenknödel (Dodoknödel) verdrücken, oder? ODER?
Nu sagense doch ma selbst. Ich faß es nich! Damit wollte ich eigentlich so fast über den ganzen Winter kommen mit dieser Ration, tja....
Hmm, ich schätze auch, datt sämtliche überlebende Dodos sich auf meine Terrasse versammeln, weil die wissen, dass datt dann lecker Mittachessen gibt. Keine Ahnung! Hömma, Vögel, die legen doch keine Lager an, oder? Jedenfalls muß ich mich nu einschränken, damit ich den Dodo auch weiterhin ernähren kann, also finanziell, weil Sonnenblumenkerne sin nich so unbedingt mein Ding. Datt is mir zuviel Gefriemels, bis man da ma watt hat.
 Ja, na und den Fridolin, datt Eichhorn,  fütter ich ja auch noch durch so ong passong. Der scheint sich mit den Dodos gut zu vertragen:
Ich sach nur Mahlzeit! Liesbeth läßt datt allet ja eher kalt, ja? Die pennt ja sogar beim Waschen ein. Ich schätze ma, da hängt irgendwo in den Genen so ein Bärendingen dazwischen:
Also, ich kann da nur sagen: Ich wünsche Ihnen, die ich liebe, einen frohen ersten Advent! Zünden Sie fein ein Kerzlein an (un passense auf, dattse die Hütte nich abfackeln!). Ich geh morgen wieder auf Spießbraten, weil datt gehört sich einfach so. Und? Wie wärs?

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Abendvergnügen

>> Sonntag, 14. November 2010

Hallo liebe Rettungscrew! Wissen Sie, watt datt Schöne an einem Turboarbeitstach is? Nee? Der Abend! Wenn er denn kommt irgendwann, der Feierabend! Un ich denne lustwandeln gehe, jawoll!
Ich hab da so ein Lieblingslokal, im Sommer draußen, im Winter drinne im Stall, äh...datt is am Wasserfall - ein altet Sägewerk.
Un denne saufe trinke ich denn gepflecht ein bis drei Gläsken feinen Roten un esse watt Lecker dazu. Da gibbet auch im Winter freitachs Spießbraten mit Kartoffels un Quark! Un sonst gibbet lecker Flammkuchen mit verschiedene Beläge so drauf, auch in süß un so Käse, Worscht un Schinkenplattens.

Hier nun einige Impressionen von meim Freitachabend, damitse ma sehn, wo Sie ma mit mir hingehn könn.

Huch, bei Regen un im Herbst sieht der Wasserfall aus wien filzicher Bart, nä? Hömma, datt hat vielleicht geplatscht!

Un datt is drinne - also da sin normalerweise immer mehr Leuts, ja? Aber ich bin da immer die letzte die heimgeht. Warum, verrat ich gleich:
Weiiil da wohnt auch mein Lieblingswauz, die Nova, und die darf ers kommen, wenn alle Gäste wech sin, weil die sonst immer den ganzen Spießbraten kriecht, weil die sooo schön kucken kann:

Hömma, is noch lecker Spießbraten da, vielleicht? Ach watt, ich geh selber ma kucken:
Hmmm *schnüff schnüff*, also irgendwie riechts da komisch!
Aufm Tisch vielleicht? Höh? Oder?

Och sachma, nä, hasse mir nix übrich gelassen?

 Nu rück schon die lecker Hundekekse raus, ja? Kuck ma, wie dünn ich schon bin, ich hab Huuuunger, böh!

Ich liebe diesen Hund, ja? Und diese Wirtschaft und die Leutens da auch. Der Ort heißt Katzenloch, öhm, naja, also, aber et is wirklich schön da. Kommense doch einfach ma vorbei. Ich lad Sie ein, ja? Jaaaaaaaahhhhhhhhhhhaaaaa?

So, nu muß ich mich auf meine nächste Turbowoche vorbereiten. Aber denkense dran - datt nächste Wochenende kommt bestimmt! Nicht verzagen....Sie wohnen ja in meinem Herzen, nä? Ich bin immer bei Ihnen.

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Unvergänglichkeit

>> Montag, 8. November 2010

Nun heißt es mal wieder für ne zeitlang Abschied nehmen, da ich als Sklave nicht kündigen, sondern nur verkauft werden kann (wie Ehemann mir kürzlich offenbarte). Ich fürchte ja, datt mich wahrscheinlich wieder niemand kaufen wird *schrei* - und deshalb trete ich denn übermorgen zum nächsten Frondienst an bis Ende des Monats, hmm.

Ich denke ja, er wollte sich für den Spaziergang letzte Woche rächen, ja? Weil Ehemann geht nich so furchbar gerne spazieren. Und ich bin denn so ab November ständig auf der Suche nach Unvergänglichkeit. Datt kann ganz schön anstrengend werden. Wo ich denne so ganz allmählich ob des nahenden Weihnachtsfestes in Panik gerate, muß ich mir datt manchma von der Seele marschieren. Tje, Spaziergänge mit Ehemann führen aber nunmal leider meistens bergauf (weil er hofft, datt mir denn schnellstens die Puste ausgeht). Ich komme ja nu eher so aus flachländlichen Gegenden und nehme beim Bergsteigen eine extreme Schieflage ein, meine Nase pappt fast auf dem Boden, meine Lungen pfeifen und ich konzentriere mich aufs schiere Überleben durch Schnappatmung.

Aber es lohnt sich! Ich entdeckte eine wundervolle Entdeckung. Einen Stein! Diesen hier:













Man stelle sich vor: 900 Millionen Jahre! Dieser Stein berührte mich bis ins Innerste meiner Seele. Öhm, ich denke mal, dass er andersrum wohl eher unbeeindruckt blieb von meiner Nähe. Aber was ist unvergänglicher als ein Stein? Als ich Ehemann gerade eine Rede halten wollte über meine neugewonnenen Erkenntnisse, das Leben und die Unvergänglichkeit betreffend, stellte ich fest, dass dieser bereits, äh, weitergegangen war. Nun gut! Es gab noch mehr Steine zu bewundern:
ALTE Steine! Da is auch watt drinne in denen. Ich glaube son Edelsteinzeuch. Aber natürlich durfte ich nich dran rumkloppen, datt hätte so die ganze hehre Stimmung versaut. Und auf einmal, eine wundersame, öhm, Steinformation:
Hmm, irgendwie erinnerte mich datt an watt, hmmmm......Neugierig machte ich mich auf die Suche nach einem erklärenden Schild oder so:
Aaaaaaaah! Da hätten Sie mich mal sehen solln, beziehungsweise hätten Sie wahrscheinlich die Stelle gesehn, wo ich eben noch stund und denn grade fort war. So schnell mich mein kaputtes und mein gesundes Bein trogen, rannte ich hinfort. Ich hasse Orte mit schlechtem Karma, ja? Und, igitt! Sauerei! Da haben die früher meine Schwestern aufgeknüpft, die Barbaren!

Ja, dem Himmel sei Dank, ging es dann ja auch bergab......bis ich an einen Abgrund stieß:
Und mir bewußt wurde, datt ich Ehemann schon länger nich mehr gesehn habe...


und nu auch nich sooo direkt wußte, wo allet sich so befand. Ich habe ja immer meine Handtasche mit Proviant dabei und legte denn ersma ein Päuschen ein, et war zwar kein elf Uhr, aber son Knopperchen geht ja immer, nä?
Da fiel mir ein, datt ich an watt vorbeigekommen war, wo ich eventuell würde die Nacht verbringen können:
Dammich, abgesperrt! Und es dünkelte schon ein wenig....
Irgendwie kam mir diese Situation bekannt vor. Während ich noch so vor mich hinsinnierte, wie lange ich mit meinem Handtaschenproviant in der Wildnis würde überleben können, und ob im Regenwasser so ekliche Sachen rumschwimmen, an denen man sterben kann, kam mir ein völlig entgeisterter Ehemann entgegen. Er hatte wohl alles nach mir abgesucht, war zum Parkplatz zurückgelaufen und, öh, hatte mich dann auf der Heide entdeckt. Irgendwie war ich ja froh, datt ich mit nach Hause durfte, ja? Und Ehemann war froh, datt ich nich in einen Schacht gefallen war. Datt nächste Mal nehm ich mein Navi mit, oder vielleicht lieber nicht. Ich glaube, so schnell krieg ich Ehemann auch zu keinem Spaziergang mehr.

Versteh ich gar nich....

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Ein Zwei-Preis! *Strahl*

Huhu, wie gehts Ihnen denn so? Hmmm? Also, ich hoffe ja, datt es Ihnen fabelhaft geht, ja? Auch wenn heute Montach is und es aus Kübeln, Eimern un annere gleichwertige Gefäße schüttet. Hömma, November *örks*, aber trotzdem kann man es sich da auch schick machen, und ich hab einen Preis gleich zweimal gekriecht *stolz kuck*. Und deshalb freu ich mich und lade Sie ein auf eine feine Tasse heiße Schoki mit Marshmallows und dazu gibbet denn meine gaaaanzen an Halloween gehorteten Süßigkeiten. Weil wenn man ganz viel Schoki in Bauch packt, kriegt man gute Laune oder es wird einem ganz dolle schlecht.
Aber so ein klitzekleines Risiko is ja immer dabei, nä?

So TADAAAAAAAAAAH, datt isser der Preis, denn habbich von der lieben Angel mit ihrem Superklasse-Tierschutzblog (müssen Sie unbedingt kucken gehn, weil die Angel rettet die Welt noch doller als ich) und von der lieben Myriam (müssen Sie auch unbedingt kucken, weil die is ein ganz Liebe) gekriecht. Ich danke Euch, Ihr Zwei, Ihr habt mir ne große Freude gemacht!

Hach, son schicker Preis, nä? Vor allem, wo mir getz sonne harte Zeit bevorsteht, kann ich den gut brauchen (aber davon später). So, nu ja, also normalerweise müßte ich den ja nu auch an annere Leute weitergeben, von Blogs, die ich kürzlich entdeckt habe und gut finde, ja? Nu isset aber so, datt ich ALLE Blogs gut finde, die ich aufsuche. Und ganz viele haben den wohl schon, oder wollen gar keinen Award. Deshalb möchte ich Sie nun bitten, mir bei dieser schwierigen Aufgabe zu helfen und sich den zu nehmen, weil SIE sind es, die ich liebe! Ja, genau SIE! NEHMEN SIE DEN! Sie haben sich den verdient! Alle 75 Teammitglieder meiner Rettungscrew (Herzlich Willkommen allen neuen Rettern und DANKE, datt Sie hier sind!) und alle, die ma so heimlich hier reinschnein und wieder gehn.

So is das, ja? Also, ich hoffe ja nu, dass datt auch gilt und ich den Klassepreis nich wieder hergeben muß *Award unter Bett versteckel*. Hömma, die Liesbeth is nu beleidigt, weil die auch mal nen Preis kriegen will. Ich sach Ihnen, manchmal is datt ganz schön anstrengend, datt jedem recht zu machen, nä?
Die hat sich nu selber eingepackt und will nach woanders geschickt werden. Dahin, wo man sie zu schätzen weiß *seufz*. Watt mach ich denn getz?

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Buuuuh!

>> Sonntag, 31. Oktober 2010

dkjdkdlaiehrnnvjkleie - Huch! Getz war mir der Hut über de Augens gerutschelt *blinzel* - äh, hoffentlich sinnse nich zu dolle erschrocken, hehe...
*Mißtrauisch auf letzten Post glotz* - nasowas, man könnte ja fast schon sagen: Immer wieder sonntags, pffft...

Eigentlich habbich Ihnen schon lange nich mehr gesacht, datt ich Sie liebe, is aber so, ja? Vielleicht könnse datt grade auch gut brauchen.
Also, heute is ja Dingens, Samhain, Halloween un so, kennse ja, nä?

Liab, der kleine Geisti, nä, der is von Lilli von Queenoffrogs - ich liebe den! Achso, eigentlich wollt ich noch nen bissken rummaulen, weil so viele Leute so Anti-Halloween-mäßich drauf sin. Hömma, ich klingle mir die Fingers wund un kriech denn keine Süßigkeiten? So geht datt nich! Machen Sie mir gefälligst auf, wenn ich schon komme, ja? Wo ich Sie doch liebe *schrei*! Ich hab ja auch watt für Sie, wenn Sie kommen....Moment ma grade... ("Watt hasse gesacht *kreisch*? Datt is nur für Kinders? WAATT? Quatsch, hömma, datt müßt ICH ja wohl wissen!") - Tschuldigung, kleine Unterbrechung....
Ja, hier nämlich:
Nanu, wassn dass? Hömma, wer hat Lüdi rausgelassen? *Pflück*! So! Also, hier:

Da dürfen Sie sich von nehmen. Aber jeder nur EINS, ja?

Un außerdem ham Hexen da ja sonne Tradition, also datt hat ja wohl mit heidnisch gar nix zu tun, weil die Kirche hat ja viele "heidnische" Bräuche einfach kopiert, is aber auch egal, weil heut nacht, da wandern die Seelen un ich hab dann eh keine Zeit mehr, weil ich hier quasi der einzige Wegweiser bin. Un denn muß ich noch für Proffiant sorgen un für watt zu essen un zu trinken. Also, wenns denn dunkel wird. Deswegen komm ich ja auch jetz schon, Süßigkeiten sammeln. Nur, dass Sie bescheid wissen, wenns getz klingelt, denn bin ICH datt!

Wer nix Süße mag, für den habbich ein einzigartiges Natur-Phänomens-Bild: Ein Zipfelmond! Kommt nur alle Jubeljahre mal vor *seufz*:
Ich brauch ne neue Kamera....

So, ich muß denn los. Ach übrigens: "Do as ye will an ye harm none!" Datt is auch mein Motto als Hexe. Brauch ich eigentlich gar keine zehn Gebotens mehr theoretisch. Also, ich will ja hier nich so mit Blassfehmie ankomm, datt liecht mir nich. Ich bin ja schon gläubich nämlich, aber naja, so: Datt machen, watt man will, solange man niemandem und nichts schadet, is doch schon mal nen guter Anfang, oder?
Also, wir sehn uns ja gleich, nä?

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Sonntagsgezeter

>> Sonntag, 24. Oktober 2010

Halloohooo, Sie! Da binnich. Ich wollt Ihnen ma watt zeigen. Diese Schraube, obwohl nicht locker, wurde mir letztes Jahr aus dem Bein entfernt:

Cool, nä? Hömma, fragen Sie nich! Ich erzähls Ihnen trotzdem. Hmm, ich hab nämlich gemeint, ich müßt mir ma datt Bein brechen. Ein mißlungener Einbruchsversuch im eigenen Haus (Schlüssel steckte von INNEN *kreisch*), brachte datt irgendwie so mit sich. Waden- und Schienbein hin. Getz befindet sich noch so allerhand Edelmetall (abzüglich Schraube) in meinem Unterschenkel und die Ärzte gibbeln schon, weil die datt wiederhaben wollen. Unverschämtheit! Ich wollte eh lieber Gips, wegende schicken Signaturen un Bildchen vom Besuch, ja?

Ich sach Ihnen datt, boah, weil vielleicht fällt denen dann ein, datt die noch annere Sachen so gebrauchen können, die se denne so ong passong in meinem Körper finden. Wer weiß datt schon, bei der heutigen Lage, nä? Wenn die einen ma inne Griffel ham. Ich bin ja denne nich so direkt einspruchsfähich - und deshalb verlass ich mich da auf Sie. Also, ich sach Ihnen denn bescheid, wenn datt soweit is, ja? Un, wenn ich dann in genanntem Zeitraum nich wiederkomme, denn müssen Sie ne Razzia da machen. Und wenn dann so Sachen da rumliegen, die aussehen, als könntense mir gehörn, dann tun Sie bitte watt? JA? Ich weiß nich, watt, aber irgendwatt *schrei*.

Ach, un nehmense bitte die Frau Großmutter mit, weil die kann datt dann wieder in mich reinnähn. Die kann datt!
Abgemacht?
Äh, ja, datt dauert noch, aber ich wollt schonma rechtzeitich bescheid sagen.
Hömma, Freitag morgen, da habbich vom lieben Gott ne tolle rosa Wolke geschenkt bekommen:
Dafür hat Mister Frost, die Schweinbacke, der, äh, Dingens, mein Autochen angepustet. Baaah, war datt kalt!
 
Ich hab so gebibbert, datt ich mir dann gleich ma mein Wasser auffe Tastatur un auf sämtliche so rumliegende Schriftstücke gekippt hab, ja? Klassetach war datt. Um mich vollends aus dem Gleichgewicht zu bringen, habbich denn noch auffe Schnelle unser System abgeschossen. Supertach!

Hömma, ich glaub, getz wirdet Zeit für mein Lottogewinn. Ich wär denn ma soweit, ja? Weil ich weiß echt nich, wie lang ich die Stellung noch so halten kann....
Ich sach Ihnen, da gibbet dann ein Fest für Sie alle! Datt wird klasse!

Ich wünsch Ihnen noch watt, ich geh getz ma kucken, watt ich noch so zerstören kann. Passen Sie gut auf sich auf!

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Alles Herbst oder watt? Fensterkuck und hartes Brot

>> Donnerstag, 14. Oktober 2010

Huhuuu! Ham Sie mich schon vermisst, ja? Also, ich Sie schon nämlich. Deshalb komm ich heut ma angerauscht, obwohl ich eigentlich gar keine Zeit habe, tja, so is datt mit der Liebe. Da nimmt man sich einfach ma die Zeit.

Also, der Herbst is ja nu nich unbedingt meine Lieblings-Jahreszeit, nä? Weil, puh, da kommt nämlich der Winter hintendranne, und der is mir einfach immer zu lang. Ich kann Schnee wohl gut leiden, aber nur wenn ich den nich schippen muß...und nur so um Weihnachten rum und nur wenns kein Matsch is und nur wenn er schön flöckig is. Ja, aber ich schweife ab. Datt is hier nu mein Fensterblick im Herbst:

Hach, kuckense ma, da unten inner Ecke is mein kleinet Autochen - Annabelle - wie liab, ja? Wie Sie so schön sehen können, wohne ich so oben also am Hang und kann ganz dolle runterkucken also ins Tal *seufz*...Wissen Sie, das Doofe is nur, wos runtergeht, muß man auch wieder hoch und datt kann ganz schön anstrengend sein. Wenn Sie mich mal besuchen kommen, werden Sie ja sehn. Achja, un die Handbremse am Auto immer schön festziehn, nä? Öhm...Ich weiß, wovon ich rede. Mir is da ma son runder kleiner Käse runnergepurzelt beim Ausladen un denn is der also Kilometerweit ins Dorf runnergekullert wie in der Werbung, bloß datt ich den nie mehr wiedergekriecht habe. Vielleicht hat der ja ein anderes nettes Zuhause gefunden.

Und weil ich grade so am Fotografieren bin, hab ich Ihnen noch meine herbstliche Tischdeko auffe Dings gebannt. Also mal ein Herbstbild ohne Hundekacka, auch watt Feines.
Ja, das muß so drunter und drüber, damit datt aussieht, als gehört datt so. So spontan zusammengeworfen, datt nennt man, äh, spontan zusammengewürfelte Deko. Hmmm *skeptisch kuck*, hömma, datt so mittich unten, datt is ein braunes Filzblatt, ja? *Schrei* - nich, dass Sie da auf dumme Gedanken kommen...

Un wos mir da so herbstlich war und weil datt abends schweinekalt wird, habbich ma nen Brot gebacken. Und nu stelln Se sich ma vor, datt is steinhart geworden *schluck*. Und Rammseldibammsel habbich ne neue Erfindung gemacht, ja? Ich steck datt Brot auf nen Stab, un wenn denn jemand kommt, also son Einbrecher oder Politiker oder watt weiß ich, denn "Zackbumms" kriecht der mein Brot auffe Rübe. Et is nu quasi ein Selbstverteidigungs-Brot geworden. Vorher habbich mir aber noch ein kleines Stücksken einverleibt - hab ja nächste Woche wohl wieder Zahnarzttermin, nä?

Watt war noch so? Aaaaaach! Hömma, datt Kröti, die herzallerliebste Paderkröte hat mir watt geschonken, watt ich Ihnen doch schon gaaanz lange zeigen wollte.
Datt is mein Besi *seufz* - isser nich sowatt von wunderbar? Er ruht sich grad aus auf meim Superklassekissi von der Frau Großmutter. Hömma Sie! Besen braucht eine Hexe ja sowieso. Aber ich verrat Ihnen watt, wo wir ja nu bald wieder Geisternacht haben. Besen halten Negatives fern und Unheil ab. So isset. Sie sollten vorzugsweise aus Reisig bestehn, also so Weiden oder Birke, und denne natürlich ein gehobeneres Dasein fristen, also nich so für Hausputz benutzen. Ab und zu können Sie ja nen kleinen Besenflug unternehmen, schadet nix. Und frische Luft tut auch dem Besen gut.

So, liebe Leute, weiter gehts - ich muß noch mehr Brote backen, falls datt plötzlich sonnen Boom gibt mit meinem Selbstverteidigungsbrot, un ich bin nich vorbereitet. Und Sie wissen ja, watt morgen is, nä? *Kreisch*, vielleicht muß ich sogar wieder watt zusammenbaun *grusel*....
Ich umarme Sie, ja? Passen Sie auf sich auf!

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Ismi macht nen Ausfluch

>> Montag, 4. Oktober 2010

Herzallerliebste Lieblings-Rettungscrew - Wer hätts gedacht? Ich habe den Freitag überlebt. Wider Erwarten ohne Gehirnerschütterung, durfte ich datt Wochenende außerhalb des Krankenhauses in Freiheit verbringen, nach einem zwar arbeitsreichen, jedoch hinsichtlich Tasche-auf-Kopp ereignislosen Tach. Ich habe et sogar völlich risikofreudich gewagt, gegen Mittach den Helm mit den Katzenohren wieder abzunehmen, jawoll!
Nachdem nu am Sonntach so schön die Sonne schien, entschlossen wir uns (Ehemann un ich) zu einem Ausfluch nach Luxemburg entlang der Mosel (weil et war wieder Zeit, Koffein un Rauchwaren aufzufüllen, äh, muß ja auch ma sein).
Wir zockelten also so mit 120 kmh vor uns hin (Ehemann kann einfach nich langsam fahren, tje), als plötzlich ein Hubschrauber seine Runden über uns zog. Da sich Ehemann bester Laune erfreute un ein unversiegbarer Quell an Weisheiten is, wollte er nun meinen Wissensstand abfragen un von mir erfahren, ob mir klar sei, warum die Rotoren von Hubschraubers immer so "WappWapp" machen. Tja, äh, leiider war mir datt grade entfallen. Ehemann klärte mich also auf, datt die Rotoren sich sooo schnell irgendwie drehen, datt die denne die Schallmauer durchbrechen un dann so "WappWapp" machen. Hmmm, wow, nach einigen Sekunden beeindruckten Schweigens, wollte ich nu auch ma watt zum Besten geben un meinte, datt ich ja nu schon seit Jahren den Urschrei üben tu...Un mich deshalb durchaus in der Lage sähe, ebenfalls die Schallmauer zu durchbrechen. Rein stimmlich gesehen. Watt ich dann auch flugs anhand meines Lieblingsliedes demonstrierte....

Wissen Sie watt? Ich liebe diesen Mann! Er besitzt Nervens aus Drahtseile. Et dauerte tatsächlich nur Sekunden, bis er die Kontrolle über datt Fahrzeuch wiedergewann, kurz bevor wir mit dem Gegenverkehr kollidieren konnten. Klasse watt? *Seufz*. Hömma, wir fuhren also so in einträchtiger Zweisamkeit vor uns hin, als ich mir wieder der pittoresken Mosellandschaft bewußt wurde. Ich kenne die Strecke ja nu schon ausm Effeff, bin aber immer wieder hingerissen und bezaubert von diesen lieblichen Auen. Also bat ich Ehemann ma kurz annen Rand zu fahren, damit ich meiner vielgeliebten Rettungscrew nu auch ma watt von meine visuellen Erlebnisse präsentieren kann....
 
Hmmmmm....Also ich verfüge ja nu leider nich überne Körpergröße von 5 Meters achzich, un an dieser Stelle grade herrschte auch akuter Mangel an Feuerwehrleiters. Aber direkt hinter diesen Büschens isse, die zauberhafte Landschaft *schwör* - ich weiß, Sie können et fühlen, ja? Dafür habbich denne noch nen supertollet Bodenfoto geschossen:

Mist, die Hundekacka hatte ich beim Fotografieren wohl übersehn. Sauerei! Öh. Aber ohne wäre datt ein wunderbaret Herbstbild, ja?

Watt wäre aber ein Ausfluch ohne Kaffeetrinken? Wir hockten uns also auf ne Terrasse in Trier anne Mosel un schlürften Latte Matschatto. Nachdem ich auf meinem Klogang von einigen bissigen un tollwütigen Pinschern angefallen wurde, wars mir nach einem Spaziergang. Auch datt möchte ich Ihnen nich vorenthalten:



Jo, un weil ich immer vorsichtich bin watt so Götters angeht, hab ich auch noch gleich den Bacchus fotografiert. Weil der kriecht von mir immer den ersten Schluck, wenn ich ne Flasche Wein köpfe. Man weiß ja nie, nä?

Der kuckt da so über die Mosel mit noch so andern, von denen ich den Namen nich weiß....ham bestimmt aber auch watt mit Wein, Weib un Gesang zu tun, ja?
Warn feiner Tach so mit allem...Ich bin zufrieden un wollte Sie da auch so dran teilhaben lassen. Aber heute *kreisch* - is Montach, un ich muß nu wieder watt tun. Haben Sie eine gute Woche, ja? Ich bin voll bei Ihnen!

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Ich fürchte mich!

>> Donnerstag, 30. September 2010

Hallo Sie Liebens! Ich hab Sie ja getz doch einigermaßen vernachlässigt, watt aber gar nich meine Schuld is, nämlich. Weil *kreisch* - die Kollegin, die grade Urlaub hatte, war denn auch noch krank geworden. Denne mußte ich weiter turboarbeiten sozusagen, äh, ja.

Aber, Sie, ich habe watt ganz Dolles gelernt, watt ich eigentlich so gar nich lernen wollte. Ich kann nu voll einen Rollator zusammenbauen. Kenn Sie sowatt?
Datt is datt:

Ja, so sieht der aus, wenn der zusammengebaut wurde. Vorzugsweise nicht von mir. Normalerweise delegier ich ja so technische Sachens. Ähm, weil meine Talente liegen denn doch wohl eher woanders. Ich komm da auch noch drauf.
Nu war aber niemand zum Delegieren da. Also, ersma Paket aufreißen und datt Dingen rauszerren, natürlich von oben (wie Ehemann mir erklärt hat, kann man datt Paket auch umkippen, denn wär datt einfacher. Natürlich ers hinterher..).
Dann bambeln da so die Bremsgriffe da rum, datt Tablett fällt einem auf den Fuß un der Korb verhakelt sich irgendwo, datt man den gar nich rausbekommt. Sagense ma, is datt immer so schwierich? Datt sah so leicht aus, wo ich datt gezeigt gekriecht habe. Öhm, naja, mit roher Gewalt kann man den Korb dann raushebeln (Wo rohe Kräfte sinnlos walten *seufz*). Is auch fast gar nich verbogen. Denn muß man die Stübbel mit den Bremsen un Griffen in die Rohre reinfriemeln un festschrauben. Natürlich verkehrt rum un sich denn wundern, warum sich die Schraubverschlüsse nich mehr drehen lassen. Nach halbstündigem Grübeln feststellen, wo der Fehler liecht. Allet wieder abschraubeln un richtich rum festdrehen. So! Korb un Tablett noch dranklemmen un feddich.

Hömma, mir lief der Schweiß in Sturzbächen, ja? Un wie ich da so stehe und mein Werk stolz bekucke un überlege, ob ich da watt reinritzen soll, so von wegen: "Von Ismi zusammengebaut, eigenhändich un klasse", da fällt mir plötzlich datt Video ein von der rabiaten Omma.
Also, ich liebe ja meine Kunden un die sin eigentlich auch alle nett zu mir. Aber seitdem fürchte ich mich vor dem Tach, an dem der Rollator zusammenkracht un ich mit folgendem konfroniert werde:


Öhm, ja, ich fahre ja denn nu eher kein Mercedes-Cabrio, also würd ich die Tasche volle Lotte aufn Dötz kriegen. Hömma, ich weiß nich, ob datt der richtige Dschob für mich is, oder? *Kreisch* Naja, morgen werd ich ja sehn, watt da auf mich zukommt. Ich fürchte mich!

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Für alle "besonderen" Kinder dieser Welt - eine Geschichte von Ismi

>> Donnerstag, 16. September 2010

Wie Sie ja alle wohl nu schon gemerkt haben, bin ich ja eher schlichten Gemüts, ähm... Aber manchmal bin ich so sauer über all die Dummheit, Gemeinheit, Brutalität un Ungerechtigkeit auf dieser Welt, datt ich soviel gar nich backen kann, weil denn würde wahrscheinlich mein Herd explodieren.

Denn setze ich mich hin un denke mir Geschichten aus. Die meisten schreibe ich nich auf (watt wahrscheinlich auch gut so is, denn sonst würde ich sämtliche Literaturpreise absahnen un datt wär ja denn langweilich für die anneren Autorens alle, nä?), aber diese hier, die schreib ich nu auf, für Robert, für Sonea un für alle "besonderen" Kinder. Machen Sie es sich gemütlich, ich hab Kerzen angemacht un Kekse un Kakao hingestellt. Die Geschichte dauert nich lange, damit die Kinners pünktlich innet Bett kommen:

"In unserer Welt lebt schon seit langer, langer Zeit - lange bevor es andere Lebewesen gab - ein Volk namens Druni. Die Druni sind nicht entstanden, sie wurden nicht geboren, sie waren eines Tages einfach da. Nur sehr wenigen Menschen ist es je gelungen, einen Druni zu sehen. Die meisten haben es direkt wieder vergessen, denn so sind die Menschen - sie vergessen schnell, besonders die Dinge, die sie nicht verstehen wollen.


Wo die Druni früher lebten, ist nicht überliefert, was wir aber wissen ist - die Druni lieben gute Geschichten, lustige Geschichten, heitere Geschichten, eben alle Geschichten, die das Herz zum Lachen bringen. Deshalb sind sie auch auf dieser Welt gelandet. Sie hielten sie für eine besonders gute Geschichte.
Ich erwähnte ja bereits, dass Druni nicht geboren werden. Jeder kleine Druni entsteht durch gute Geschichten. Die Geschichten werden bewahrt und weiter erzählt und sie ernähren sich davon. Wenn es dann eine ganz ganz besonders gute Geschichte gibt, die den Ältestenrat der Druni besonders fröhlich stimmt, bildet sich eine schimmernde silberne Kugel. Diese Kugeln sind das Schönste, was es in der Welt der Druni gibt, sie schweben empor und ruhen im Saal der guten Geschichten. In jeder dieser Kugeln wächst ein winzigkleiner Druni heran. Wenn der kleine Druni dann soweit ist, auf die Welt zu kommen, zerplatzt die Kugel in ein silberhelles Lachen und es gibt eine große Feier bei den Druni.

Jetzt fragt Ihr Euch bestimmt, was mit den traurigen Geschichten passiert, die auf dieser Welt geschehen, nicht wahr? Nun, wenn die Druni eine traurige Geschichte hören, dann haben sie großes Mitleid mit den Menschen und überlegen sich, wie sie die Menschen dazu bringen können, wieder fröhliche Geschichten zu erzählen. Der Ältestenrat der Druni kommt zusammen und erwählt einen besonders begabten kleinen Druni, zu den Menschen zu gehen und sie wieder fröhlich zu stimmen. Diejenigen Menschen, die einen kleinen Druni bekommen, müssen jedoch auch etwas ganz Besonderes sein, damit der kleine Druni bei ihnen aufwachsen kann. Nachdem die Druni mit dem Aussehen und dem Gemüt der Menschen nicht viel anfangen können, sehen diese kleinen Druni manchmal etwas anders aus als andere Menschenkinder. Manchmal benehmen sie sich auch etwas anders als andere Menschenkinder. Aber sie sind ein Geschenk der Druni an uns Menschen, damit wir wieder fröhliche Geschichten erzählen können, die unsere Herzen zum Lachen bringen. So ist das. Und nun wünsche ich eine gute Nacht!

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Distanzierigung

Hömma, ich hab gehört, datt man sich distanzieren muß von allem un so, also den Links un watt weissichalles.
Also, ja? Hiermit distanziere ich mir von alle Links und überhaupt allem, wo ich nix mit zu tun habe. Und von den Sachens, wo ich watt mit zu tun habe, distanziere ich mich auch, da habtert. Aber lieben tu ich die trotzdem alle, da könnt Ihr Euch aufn Kopf stellen, Ihr ollen Rechthaber! Un wehe, mich erreicht irgendso ein dummes Schreiben von wegen Abmahnung, ja? Ich sach ma so, ja? WEHE *schrei*!

PS: Kümmert Euch lieber ma um wichtige Sachens, oder hat Euch Eure Mamma nix Gescheites beigebracht, außer rechtschaffene Leute ärgern? Boah, da kriech ich soooonnen Hals!

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